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05.08.09 | Richtige Vorbereitung schont Nerven beim Hausbau
Beim Bau des eigenen Hauses muss man mit allem rechnen, nur nicht damit, dass alles glatt läuft. Dennoch ist ein zerschlissenes Nervenkostüm kein unabwendbares Schicksal. Die Fachleute von TÜV Rheinland empfehlen, schon vor dem ersten Spatenstich Entscheidungen genau zu überdenken und sich bei der Vorbereitung des Bauvorhabens sehr genau zu informieren.

Eine wesentliche Entscheidung betrifft schon die Art des Hauses und damit das Bauvolumen: Ein freistehendes Einfamilienhaus mit Keller oder eine Doppelhaushälfte? Je nach Größe und Ausstattung des Hauses variieren die Kosten beträchtlich. "Wer Wert auf individuelle Gestaltung legt und nichts von der Stange möchte, zahlt mehr. Die Kosten können leicht über eine Millionen Euro steigen", so Dieter Straußberger von TÜV Rheinland. Deshalb: Eigene Erwartungen und Ansprüche vorher bewusst machen und genau kalkulieren.

Bei der Wahl des richtigen Grundstücks lohnt sich ein Besuch bei der Kommune. Ein Blick in den Bebauungsplan zeigt, ob in der Nähe zum Beispiel der Bau einer Umgehungsstraße geplant ist. Im Plan sind mitunter auch ergänzende ortsgestaltende Auflagen festgeschrieben, die Dachformen, Farben, Materialien oder gar bestimmte Haustypen fordern oder verbieten. Allgemein gilt: Was im Bebauungsplan nicht geregelt ist, lässt sich meist frei bestimmen.

In punkto Finanzierung lohnt sich zudem, vorher die Fördermöglichkeiten zu klären, zum Beispiel im Internet unter www.baufoerderer.de. Generell sollten mindestens 20 bis 40 Prozent der Kosten durch Eigenkapital gedeckt sein sonst steigt einem die Zinsbelastung leicht über den Kopf.

Schließlich sollten auch die Auswahl des Planers und die Wahl des Generalunternehmers oder der Baufirma sehr sorgfältig erfolgen. Für die Bauausführung empfiehlt es sich, einen Generalunternehmer beziehungsweise eine Baufirma auszuwählen, die auf freiwilliger Basis eine Bau begleitende Qualitätsüberwachung durch eine neutrale Stelle wie den TÜV Rheinland durchführen lässt. Dabei wird mit einem 5-Phasen-Check das Bauvorhaben von der Planung bis zur Endabnahme begleitet. Mängel können bereits während der Bauausführung erfasst und rechtzeitig beseitigt werden.



Quelle : http://www.lga.de/tuv/


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